Stadtteilmagazin für Düsseldorf Bezirk 7
Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath und Knittkuhl
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Aktuelles

Benderstraße bleibt!

Bei der Anhörung im Gerresheimer Rathaus wurde über die Aufwertung der Benderstraße informiert und diskutiert. Dabei wurde nicht berücksichtigt, dass sich dort das derzeitige Parken in zweiter Reihe für die Einkaufssituation bestens bewährt hat. Beispielsweise konnte man kurz parken, um sich Brötchen oder ein Eis zu kaufen. Doch jetzt kommt der Hammer. Denn die Bürgersteige sollen dort zum Flanieren noch breiter gestaltet werden, dazu ein Radweg geschaffen werden mit einigen Parkbuchten. Man hat jedoch nicht berücksichtigt, dass überwiegend Anwohner die Parkmöglichkeiten nutzen werden und für Autofahrer keine Möglichkeit mehr gegeben ist, kurz anzuhalten, um in ein Geschäft mal kurz hineinzuspringen. Folglich müssen die Geschäfte mit größeren Einkaufseinbußen rechnen, da sich diese Kunden umorientieren und auf andere Standorte konzentrieren werden. Das ist der Anfang vom Ruin dort ansässiger Geschäftsleute, die auf die gewohnte Laufkundschaft angewiesen sind. Außerdem gibt es dann nur noch eine Einspurigkeit der Benderstraße in beiden Richtungen, die sich Straßenbahn und Autofahrer teilen. Bei einer Blockade der Straßenbahn läuft verkehrsmäßig so gut wie gar nichts mehr, was im Winter sehr schnell passieren kann. Bestes Beispiel ist das letzte Jahr. Ist das im Sinne der Geschäftsleute? Schauen Sie sich die Situation selber einmal an und bilden Sie sich ihr eigenes Urteil, bevor es zu spät ist./

Text: Hans Küster

Hier können Sie die Unterschriftenliste downloaden

 


 

Titelthema

Friedrich-Spee-Messe –

ein besonderes Konzertereignis

Am 28. Januar 2012 fand in der Basilika St. Margareta die Uraufführung der von Kantor Klaus Wallrath komponierten „Friedrich-Spee-Messe“ statt. In insgesamt drei ausverkauften Konzerten (zusätzlich 29. Januar und 1. Februar) erklang das symphonisch anspruchsvolle Werk und begeisterte seine Zuhörer.
Unter der Leitung von Klaus Wallrath ließen die rund 200 Sängerinnen und Sänger der Chorschule St. Margareta und des Basilika-Chores sowie die Neue Philharmonie Duisburg und die Solisten Silke Kunz (Sopran) und Bernhard Hüsgen (Bariton) das Werk zu einem intensiven Konzerterlebnis werden, das durch Kindermusical-Lieder der Chorschule und zwei vom Kammerchor vorgetragene Motetten von Wallrath eingeleitet wurde.
Gefördert durch ein Stipendium des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf hatte Wallrath ein Jahr lang an der Komposition gearbeitet und sie so konzipiert, dass sie sowohl konzertant als auch in der Liturgie zur Aufführung gebracht werden kann und Ausführende aller Altersgruppen innerhalb der Chorgemeinde einbindet.
Wallrath widmete das Werk dem in Kaiserswerth geborenen Jesuitenpater Friedrich Spee, der sich zeitlebens gegen Folter und Hexenverfolgung einsetzte und mit dem sich Gerresheim in besonderer Weise verbunden fühlt. Wesentliches Merkmal des Werkes sind daher lyrische und theologische Texte von Spee, um die Wallrath das Ordinarium ergänzte.

Andrea Osche
Foto: Marcus Pietrek

 


 

Topthema

Gelände der Gerresheimer Glashütte:

Es geht voran!

PATRIZIA will das Gelände zum Stadtquartier entwickeln. O-I hat vor kurzem das ca. 200.000 qm große Grundstück der Gerresheimer Glashütte an das Augsburger Immobilien-Investmenthaus Patrizia verkauft. Das Konzept, das in einem Werkstattverfahren gemeinsam mit den Bürgern und der Stadt entwickelt wurde, sieht die Schaffung eines Stadtquartiers mit Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Flächen zur Nahversorgung und eine Parkanlage vor. Auch das Gelände der Stadt will Patrizia kaufen. In der Neugestaltung des ehemaligen Glashüttengeländes sieht die PATRIZIA eine große Chance für Gerresheim. „Das ehemalige Glashütten-Areal verfügt über großes Potential. Wir freuen uns, ein neues lebendiges Stadtquartier mit einem Park als Herzstück für Gerresheim schaffen zu können“, erklärt Jürgen Kolper, Geschäftsführer der PATRIZIA Projektentwicklung GmbH. Das Konzept sieht die Realisierung von neuem Wohnraum und Gewerbeflächen für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe sowie Handelsflächen vor. Große Teile des Areals sollen entsiegelt und begrünt sowie die Düssel renaturiert werden. Geplant ist, die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude zeitgemäß zu sanieren. Zusammen mit dem alten Kesselhauses und der Energiezentrale sollen diese den Eingang zu dem neu zu schaffenden Park bilden. Hierbei sind auch Räumlichkeiten für kulturelle Angebote und öffentliche Veranstaltungen geplant.

 

 

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